Tier-Punkt

Liebe Tierfreunde,

damit es nicht langweilig wird, und Sie Wissenswertes rund um Klein- und Heimtiere erfahren, stellen wir Ihnen hier den monatlich erscheinenden Tier-Punkt zur Verfügung. Ein kurzer Klick und viel Spass beim Lesen!

Sollten sich daraus Fragen bezüglich Ihres Tieres ergeben, keine Scheu, melden Sie sich bei uns. Wir werden sie gerne beantworten.

Neue Auszubildende 2017

Seit dem 01.08.2017 haben wir einen neue Azubi. Ihr Name ist Gina Skorzinski und wird uns jetzt für drei Jahre tatkräftig unterstützen.

In naher Zukunft wird Sie sich auch hier auf unsere Internetseit im Team vorstellen.

Jungvögel

TASSO-Newsletter
Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe?
Aus dem Gebüsch im Garten ist aufgeregtes Zwitschern zu hören. Die Amseln
haben sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Jungen dort
aufzuziehen. In der Hecke am Ende des Gartens ist ebenfalls einiges los. Auch
dort fliegen Altvögel regelmäßig zum Füttern ihrer Kleinen ins Nest. Die
Brutzeit ist in vollem Gange und wir Menschen sollten dabei möglichst wenig
stören. Dafür ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Vierbeiner in Wald und Flur
an die Leine nehmen und dafür sorgen, dass sie den Vogelnachwuchs in Ruhe
lassen. Weiterhin sollten auch Menschen ohne tierische Begleitung versuchen,
sich möglichst rücksichtsvoll zu benehmen.
Doch was ist zu tun, wenn ein Jungvogel anscheinend hilflos im Garten oder
am Wegesrand sitzt? Grundsätzlich gilt: Nicht jeder einsame Jungvogel braucht
Hilfe. Das beste Beispiel dafür sind Amseln. Es ist ganz normal, dass die
Jungtiere das Nest verlassen, noch bevor sie flügge sind. Die Eltern versorgen
sie nach wie vor und zwar so lange, wie sie noch etwas unbeholfen auf dem
Boden umher hüpfen. Wer hier eingreift, kann mehr schaden als nutzen.
Daher ist es wichtig, dass hilfsbereite Tierfreunde die Vögel erst einmal eine
Zeit lang beobachten und schauen, ob sie noch von ihren Eltern versorgt
werden. Und zwar versteckt, denn solange ein Mensch neben dem Jungen
steht, werden die Elternteile sich nicht nähern. Ziehen Sie sich also zurück und
warten Sie ab. Sie könnten die Tiere zum Beispiel auch aus dem Haus heraus
beobachten, falls sie von dort aus einen guten Blick haben.
Finden Sie einen Vogel, der noch kein Gefieder hat und eindeutig aus dem Nest
gefallen ist, setzen Sie ihn vorsichtig wieder hinein. Anders als bei den meisten
Säugetieren macht der menschliche Geruch den Vögeln nichts aus und sie
werden sich in der Regel weiter um das Jungtier kümmern. Wenn ein Tier sich
offenbar zu weit von seinem Nest entfernt hat und zum Beispiel Gefahr läuft
auf die Straße zu geraten, nehmen Sie es vorsichtig auf und setzen Sie es am
besten einfach in die nächste Hecke, wo es sicher ist.
Ein Vogelbaby per Hand aufzuziehen ist nur in Ausnahmefällen notwendig.
Dann aber ist es sehr aufwendig und schwierig. Wenn Sie nicht sicher sind, ob
Sie eingreifen sollten, holen Sie sich Rat. Zum Beispiel bei einer
Vogelpflegestation. Die Experten dort können Ihnen am besten sagen, wann
und wie Sie helfen können. Auf der Internetseite des Naturschutzbundes
(NABU) finden Sie eine Liste mit Pflege- und Auffangstationen in Deutschland.

BRACHYCEPHALIE

Sehr geehrte Kunden

 

Hier können Sie sich den neuesten Informationsflyer über "BRACHYCEPHALIE" rund um das Thema Qualzuchten durchlesen. Dieser Flyer wurde von der Bundestierärztekammer und mit Beteiligung der vier weiteren großen tierärztlichen Verbände in einer Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema Qualzuchten beschäftigen, entworfen. Thematisiert werden die massiven Auswirkungen extremer Kurzköpfigkeit auf die Gesundheit bestimmter Rassen.

 

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Flyer_Brachycephalie.pdf)Brachyephalie

Igel gefunden - was nun?

       Igel gefunden - was nun?

Wer einen Igel findet und mitnimmt, sollte sich darüber klar sein, dass das unter Naturschutz stehende Wildtier Igel nicht ohne weiteres in Obhut genommen werden darf! Viele Menschen machen diesen Fehler und viele Igel sterben in Gefangenschaft, weil die Sachkunde fehlt, einen hilfsbedürftigen Igel zu päppeln.                                                                                                                              

Hilfsbedürftig sind: verwaiste Igelsäuglinge ( wenn man sicher ist, dass die Mutter sich nicht mehr kümmert!!); verletzte und kranke Igel sowie Igel, die nach Wintereinbruch bei Frost und Schnee aktiv sind. Diese Tiere müssen in sachkundige Hände (Igelstation, Tierheim mit fachkundigem Personal etc.),immer ist ein Tierarzt zu Rate zu ziehen.

Ausschlaggebend für falsch verstandene "Igelhilfe" in dieser Jahreszeit sind die Jungtiere. Mehr als 80% der Igel werden bei uns im August und September geboren und nach ca. 6 wöchiger Säugezeit sind die Igelchen selbstständig. Diese sogenannten Herbstigel sieht man auch tagsüber herumlaufen, was viele Menschen zum Anlass nehmen, diese Tiere für krank oder in Not zu halten. In Wahrheit sind diese Jungigel aber dabei, sich ihr Winterfett anzufressen - und dafür reichen die Nächte (der Igel jagt eigentlich nach Einbruch der Dämmerung) nicht aus. Die Zeit drängt, also wird auch tagsüber nach Nahrung gesucht, die jetzt noch in Hülle und Fülle in der Natur zu finden ist.

Bis zum Einbruch der Kälteperiode können Igel Futter suchen und den Winterschlaf in der Natur antreten. Nur im Spätherbst ( ab Mitte November) aufgefundene Jungigel, die deutlich weniger als 500 Gramm wiegen, sollten in menschliche Obhut genommen, gepflegt und sachgemäß überwintert werden. Diese Igel sind fast immer nicht nur untergewichtig, sondern auch krank.

Für weitere Fragen steht unser Praxisteam Ihnen gerne zur Verfügung!

Adresse

Dr. med. vet. Peter Kellner

Kleintierpraxis

Reinserturmweg 1
37574 Einbeck

Telefon: 05561-971156

Öffnungszeiten

Montag - Freitag:

9.00 - 11.00 Uhr

Montag, Dienstag, Donnerstag:

16.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch & Freitag:

15.00 - 17.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Notruf

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Rufen Sie zunächst die Praxisnummer

05561-971156 an.

Sollten wir nicht erreichbar sein, wird Ihnen über den Anrufbeantworter mitgeteilt, welche Praxis dienstbereit ist.

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